(Diese Seite wird ständig erweitert. Wenn ihr Gedichte habt, die hier reinpassen könnten, schreibt sie mir doch einfach)
Für MM:
Was mancher schon für einen Erfolg hält, ist in Wirklichkeit noch die gute Erziehung des Gegners.
Man redet niemand lieber Übles nach als dem, dem man vergeblich geschmeichelt hat.
Manche Menschen versuchen von ihren Fehlern abzulenken, indem sie auf die Fehler anderer hinweisen.
Leider funktioniert diese Taktik meistens.
Wir sollten uns hueten, ueber Menschen zu urteilen, die in Situationen sind, in denen wir noch nie handeln mussten.
Lerne still die Menschen kennen,
denn sie sind veränderlich.
Die sich heute Freunde nennen,
reden morgen über Dich.
Für JH:
Ich hab dich geliebt und im Herzen getragen -
Nun bist du gerutscht und liegst mir im Magen.
Narben auf dem Körper sind Zeichen, daß man gelebt hat.
Narben auf der Seele sind Zeichen, daß man geliebt hat.
Manchmal haßt man den Menschen am stärksten, den man am meisten liebt, denn er ist der Einzige, der einem wirklich weh tun kann. (GP: ich hasse dich!!! *g*)
Die Natur verleiht ihre Gaben gerecht: Die mit dem schwachen Verstand bekommen die lauteste Stimme.
Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
Glück ist nur selten etwas, was man erlebt; meist ist es etwas, an das man sich erinnert.
Die meisten Männer, die Kluges über Frauen gesagt haben,
waren schlechte Liebhaber.
Die großen Praktiker reden nicht, sie handeln.
(Jeanne Moreau, franz. Filmschauspielerin geb. 1928)
Die meisten Menschen können zwar vergessen und vergeben,
legen aber Wert darauf, daß die Vergebung nicht vergessen wird.
Das Internet bietet 1 Million Antworten auf nie gestellte Fragen.
In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders.
(Danke an Al, der immer etwas sauer wird, wenn man ihn Al nennt *g*)
Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle.
You can fight without ever winning.
But never ever win without a fight.
(aus dem Song "Resist" von Rush, Test for Echo)
Lache und die Welt lacht mit dir.
Weine und du weinst allein.
Wahre Optimisten glauben nicht, daß alles gut wird.
Sie glauben, daß nicht alles schlecht wird.
Die Freundschaft, die von Lüge lebt,
stirbt an der ersten Wahrheit.
Aus Freundschaft kann leicht Liebe,
aber aus Liebe nur sehr schwer Freundschaft werden.
(Frei nach dem Original, das behauptet,
aus Liebe könne niemals Freundschaft werden
... ich weiß es besser)
There are those who fail, there are those who fall,
There are those who will never win,
Then there are those who fight for the things they believe,
And these are men like you and me;
In my dream we walked, you and I to the shore
Leaving footprints by the sea,
And when there was just one set of prints in the sand,
That was when you carried me;
(aus dem Song "Snows of New York" von Chris de Burgh, This way up)
Schöne Zeiten ...
Weine nicht, weil sie vorüber sind.
Lache, weil Du sie hattest.
Naivität kann nie als Nachteil ausgelegt werden,
denn sie bewahrt einen davor zu verurteilen
bevor man in der Lage sein kann sich ein Urteil zu bilden
(1. Danke an Sinclair)
Ein Urteil über eine Sache
charakterisiert nicht immer die Sache,
aber fast immer den Urteilenden.
(2. Danke an Sinclair)
Denken ist schwer, darum urteilen die meisten
Es gibt zwei Dinge, die sind unendlich:
Das Universum und die menschliche Dummheit.
Doch beim Universum bin ich mir nicht sicher....
(frei nach Albert Einstein)
| God grant me | the courage to accept things I can´t change the strength to change things I can and the wisdom to see the difference |
Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte
bis ich jemanden traf, der keine Füße hatte.

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr
sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin
auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost,
die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du geschmeidig bist;
und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer,
damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen,
damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst
und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken
und vom Dreschboden der Liebe zu gehen
in die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst
aber nicht dein ganzes Lachen,
und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch läßt sie sich besitzen;
denn die Liebe genügt der Liebe.
Wenn du liebst, solltest du nicht sagen:
"Gott ist in meinem Herzen", sondern:
"Ich bin Gottes Herzen".
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken,
denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält,
lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt,
sollst du dir dies wünschen:
zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein;
und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen
und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang
auf den Lippen.

Eure Freude ist euer Leid ohne Maske.
Und derselbe Brunnen, aus dem euer Lachen aufsteigt,
war oft von euren Tränen erfüllt.
Und wie könnte es anders sein?
je tiefer sich das Leid in euer Sein eingräbt,
desto mehr Freude könnt ihr erfassen.
Ist nicht der Becher, der euren Wein enthält,
dasselbe Gefäß, das im Ofen des Töpfers gebrannt wurde?
Und ist nicht die Laute, die euren Geist besänftigt,
dasselbe Holz, das mit Messern ausgehöhlt wurde?
Wenn ihr fröhlich seid, schaut tief in eure Herzen,
und ihr werdet finden, daß nur das,
was euch Leid bereitet hat, euch auch Freude gibt.
Wenn ihr traurig seid, schaut wieder in eure Herzen,
und ihr werdet sehen, daß die Wahrheit um das weint,
was euch Vergnügen bereitet hat.
Einige von euch sagen:"Freude ist größer als Leid".
Und andere sagen:"Nein, Leid ist größer".
Aber ich sage euch, sie sind untrennbar.
Sie kommen zusammen, und wenn einer alleine mit euch am Tisch sitzt,
denkt daran, daß der andere auf eurem Bett schläft.
Wahrhaftig, wie die Schalen einer Waage
hängt ihr zwischen eurem Leid und eurer Freude.
Nur wenn ihr leer seid, steht ihr still und im Gleichgewicht.
Wenn der Schatzhalter euch hochhebt, um sein Gold und sein Silber zu wiegen,
muß entweder eure Freude oder euer Leid steigen oder fallen.
Ihr wurdet zusammen geboren,
und ihr werdet auf immer zusammen sein.
Ihr werdet zusammen sein,
wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes
zusammen sein.
Aber lasst Raum zwischen euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern
eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem
Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nicht vom
selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst
jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von
derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderern Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen
umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im
Schatten der anderen.
Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
Als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
Sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten faellt die schwere Erde
Aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
Unendlich sanft in seinen Händen hält.

Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.
Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel faellt,
Ist keiner mehr sichtbar.
Wahrlich, keiner ist weise,
Der nicht das Dunkel kennt,
Das unentrinnbar und leise
Von allen ihn trennt.
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Leben ist Einsamsein.
Kein Mensch kennt den andern,
Jeder ist allein.

Es ist Unsinn sagt die Vernunft
Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist Unglück sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst
Es ist aussichtslos sagt die Einsicht
Es ist was es ist sagt die Liebe
Es ist lächerlich sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich sagt die Erfahrung
Es ist was es ist sagt die Liebe


Yet the days go by and weeks rush on,
And before I know it, a year is gone.
And I never see my old friend's face,
For life is a swift and terrible race,
He knows I like him just as well,
As in the days when I rang his bell.
And he rang mine
if, we were younger then,
And now we are busy, tired men.
Tired of playing a foolish game,
Tired of trying to make a name.
"Tommorow" I say "I will call on Jim"
"Just to show that I'm thinking of him."
But tommorow comes and tommorow goes,
And distance between us grows and grows.
Around the corner! - yet miles away,
"Here's a telegram sir"
"Jim died today."
And thats what we get and deserve in the end.
Around the corner, a vanished friend.


© 1997 - 2000 Karin Scholz